Story [part one]

Teil 1 - The shine of pleasure 

»Das wird der Hammer! Ich bin schon so aufgeregt, das glaubst du nicht«, quietschte mir ein hopsender, rotblonder Wuschelkopf alias meine beste Freundin, bei der man meinen könnte, sie hätte Bienen im A... äh Hintern, in mein Ohr.
»Ja ich weiß! Komm wir müssen los, wenn wir noch rechtzeitig ankommen möchten«. Ich hakte mich bei ihr unter und wir verließen die kleine Strandhütte, in der ich lebte.
»Auf geht’s Tina, lass uns die Stadt unsicher machen!«
»Das Coeur ist aber außerhalb des Ortes, Süße«, sagte ich lachend und wir liefen los. »Okay, dann machen wir das Coeur eben unsicher. Wirst schon sehen«. Sie zwinkerte mir zu, ich zuckte nur mit den Schultern und ging schweigend voraus.

Es war eine schwüle Nacht. Mein Shirt klebte an meinem Rücken, feucht und nass. Die Grillen zirpten und die Sterne leuchtenden am Himmel um die Wette. Es roch nach einer lauen Sommernacht, nach trockenem Gras und nach Meer, das ein paar Meter von uns entfernt leise rauschte. Draußen am nachtschwarzen Horizont funkelten vereinzelt die Lichter von Booten. Aus der Altstadt drang leise Musik eines kleinen Festes zu uns heran und einzelne Glühwürmchen schwirrten um uns herum.
Ich streckte die Hand nach einem aus. Es erschrak und flog davon. Doch dann kehrte es vorsichtig zurück und setzte sich auf meinen ausgestreckten Finger. Die kleinen Beinchen kitzelten mich. Gebannt betrachtete ich das kleine Tierchen in all seiner Vielfalt. Meine Freundin schaute es ebenfalls erstaunt an, doch es hatte genug und schwirrte ab. »Die Nacht ist wunderschön, nicht?«
»Ja, wie aus einem Märchen«, antwortete ich.

Wir traten durch das Eisentor hinein auf den alten Schrottplatz. Viele Jugendliche tummelten sich hier herum und tranken, lachten und unterhielten sich angeregt mit Anderen. Ich hielt suchend nach Elyas Ausschau. »Hast du Elyas schon gesehen?«
»Nein, hier ist so viel los«. Sie reckte ihren Hals und stellte sich auf ihre Zehenspitzen, doch auch sie konnte Elyas nicht finden. »Dann lass uns reingehen, vielleicht ist er ja schon unten«.
Ich nahm Natalies Hand und zog sie über den Platz vorbei an Grüppchen und alten Schrottautos hinüber zu einem Gebüsch, in dem versteckt eine Hütte stand. In der Hütte war es noch voller als draußen auf dem Platz und der Lärmpegel nahm zu. Man konnte nun die dröhnende Musik hören, unverkennbar die lauten Gitarrenriffs von Alex und der wummernde Bass von Lucas. Wir schritten auf den Wohnwagen zu, der in dieser Hütte stand und in dem der Eingang nach unten ins Coeur war. Ich betrat den Wohnwagen gefolgt von Natalie, bezahlte den Eintritt und grüßte Joe, der lässig an der Tür nach unten lehnte. »Hey wie geht’s?«
»Gut und dir? Falls du die Anderen suchst, die sind alle schon unten«. Er grinste.
»Danke gut. Okay dann bis später«. Er öffnete die Tür und wir stiegen die Treppe nach unten hinab in die stickige Luft des großen Kellers. Die Musik war laut. Und schnell. Leute tanzten, sangen mit. Die Wände des Coeurs waren mit Graffiti besprayt und jede Band, die hier unten schon einmal gespielt hatte, hatte sich an irgendeiner Stelle der Wand mit diversen Lyrics und Autogrammen verewigt. Ich drängelte mich durch die Menschenmassen hinüber in den Hauptraum, wo sich die Bar und die Bühne befanden, auf der gerade meine Jungs spielten.
»DAS IST JA DER WAHNSINN HIER!«. Natalie musste schreien, damit ich sie verstehen konnte. Sie freute sich richtig, mitgekommen zu sein und begann zu der Musik zu tanzen.

© TINA

Kommentare:

  1. Jetzt will ich aber auch wissen wie es weiter geht (:

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    1. Das wirst du noch früh genug erfahren^^
      Bald, bald (:

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