Rezension: Zeitenzauber - Die goldene Brücke





Titel: Zeitenzauber - Die goldene Brücke
Autor: Eva Völler
Verlag: Baumhaus
Preis: (D) 14,99 Euro
Meine Wertung: 4 1/2 Sterne
Reihe: 2. Band einer Trilogie
ISBN: 978-3833901683
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Inhalt

"Nachdem Anna sich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat, lässt das nächste Abenteuer nicht lange auf sich warten. Mitten in ihrer Abiturprüfung ereilt sie eine Schreckensnachricht aus Paris: Sebastiano ist verschollen - und zwar im 17. Jahrhundert! Anna begibt sich auf eine gefährliche Reise und findet ihren Freund tatsächlich in Paris wieder. Doch es gibt ein neues Problem: Er hält sich für einen Musketier und hat keine Ahnung, wer Anna ist. Schafft sie es, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen?"

Meine Meinung

Ich bin mittlerweile zu einem richtigen Zeitreise-Freak mutiert und deswegen musste natürlich auch der 2. Band von Zeitenzauber her! Aber nicht nur deswegen: Die Geschichte von Anna und Sebastiano war schon im ersten Band sehr spannend und witzig.
Ebenfalls in diesem Band. Die Geschichte startete gleich mit einer Mission, in der Sebastiano und Anna Casanova aus dem Dogenpalast in Venedig retteten. 
Die Situation war sehr schön, denn zu dieser Zeit wusste Sebastiano noch, wer er wirklich war und wer seine Freundin war... So hatte man schnell noch eine kurze Szene, in der die beiden als Pärchen auftraten, bevor sie durch eine spannende und gefährliche Zeitreise Mission "getrennt" wurden.
Wie im bereits im ersten Teil der Trilogie, wurde auch hier wieder die Szenerie und vor allem Paris sehr schön beschrieben. So bald ich das Buch aufgeschlagen hatte, befand ich mich in dem Paris aus dem Jahre 1625... Wie eine eigene kleine Zeitreise.
Am Anfang des Buches war alles sehr spannend, denn Anna wurde über vieles noch nicht informiert und musste so einige Geheimnisse im Fortlauf des Buches selbst lüften, um Klarheit in das Ganze zu bringen. Der Leser war dabei genauso unwissend, wie die Protagonistin Anna.
Doch es gab eine kurze Zeit, in der ich am Liebsten zum Schluss geblättert hätte, um endlich Klarheit in alles bringen zu können und weil ich ein wenig gelangweilt war. Denn als wurden neue Fragen aufgeworfen, neue Hürden erschienen und es wurde alles verzwickter und Anna lebte praktisch in den Tag hinein.
Ich finde es gut, dass Sebastiano trotz seines verlorenen Gedächtnisses (*hust*), immer noch unterbewusst starke Gefühle für Anna entgegenbringt und er sich schnell quasi "noch einmal" in sie verliebt. Doch er ist in manchen Stellen ein ziemlicher Mistkerl, der sich für etwas besseres hält, nur weil er ein Musketier ist. Aber das macht ihn auf der anderen Seite auch wieder unwiederstehlicher - nicht nur für Anna. 

Cover

Das Cover ist genauso schön, wie das von dem ersten Band der Trilogie. Anna trägt ein typisches Kleid im barocken Stil, ebenfalls Sebastiano, der seine Musketierkleidung trägt. Die beiden stehen auf der Pont au Change (frz.: Wechselbrücke), die eine sehr alte Brücke mit Laternen ist und die auf die Île de la Cité führt. Im Hintergrund kann man die Kathedrale Notre-Dame de Paris erkennen, ebenso den Vollmond, der der Szene etwas magisches verleiht. Das Ganze wird von einer Art Spiegel umrandet (so sehe ich das jedenfalls^^).

Bewertung

Bis auf ein paar kleine Mankos, kann ich nicht meckern - deshalb 4 1/2 Sterne!


1 Kommentar:

  1. Ich fande an dem Buch echt blöd, dass so viele Parallelen zum ersten Teil waren...

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